Der Versepos "Laurin und der kleine Rosengarten" in Kurzform

In den südtiroler Dolomiten gibt es eine Berggruppe, die Rosengarten genannt wird. In deren Innerem herrschte einst der Zwergenkönig Laurin.

Laurins ganzer Stolz war ein wunderschöner Garten in dem das ganze Jahr hindurch unzählige prachtvolle rote Rosen blühten. Von Eindringlingen forderte Laurin als Pfand die rechte Hand und den linken Fuß.

Eines Tages entführte König Laurin Kunhild um sie zu seiner Frau zu nehmen. Dietleib, Kunhilds Bruder, trifft auf der Suche nach seiner Schwester Dietrich von Bern. Zusammen mit weiteren Weggenossen zerstören sie Laurins Rosengarten und nehmen Laurin nach einem Kampf im Inneren des Berges gefangen.

Während er davon geführt wurde, soll Laurin den Rosengarten verzaubert haben: Weder bei Tag noch bei Nacht sollen die Rosen je wieder zu sehen sein. Aber Laurin hatte vergessen, auch die Übergangsstunde zwischen Tag und Nacht in seinen Fluch einzubeziehen, und daher leuchtet und glüht der Rosengarten zur Dämmerstunde in seiner einstigen Pracht. In dem "original" Versepos ist hiervon allerdings keine Rede ...

>> Zum kompletten Versepos (Auszug aus der Dietrichssage)
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